Hier finden Sie ein kleine Sammlung von Tipps und Kniffen, nach denen ich immer wieder in den Seminaren gefragt werde - und die das Arbeiten in der Küche erleichtern. Die Sammlung wird bei Gelegenheit erweitert - also schauen Sie immer wieder mal !
Tipp 1
Salatgurken werden nicht bitter, wenn man die Frucht von der Blüte zum Stengel schält.
Tipp 2
Zwiebel schält man unter Wasser und feuchtet das Messer an, damit man beim Schneiden nicht weinen muß. Beim Schneiden den Kopf nicht über die Zwiebeldämpfe halten und durch den Mund atmen.
Tipp 3
Beim Kartoffelsalat schneidet man die Kartoffeln in die fertig gewürzte heiße Brühe, damit die Scheiben erhalten bleiben. Hierzu empfehle ich eine festkochende Kartoffelsorte, wie z.B. Nicola. Die Brühe komplett würzen mit glasierten Zwiebelwürfeln, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Muskatnuß und Senf. Die Kartoffelscheiben nur noch in der heißen Brühe schwenken, somit können sie die Marinade besser aufnehmen.
Tipp 4
Restliche Schupfnudeln kann man gut aufbewahren, wenn man sie ein Mal im Wasser aufkochen läßt, auf einem Tuch abtrocknet und sie anschließend portionsweise einfriert. Die Schupfnudeln kann man gefroren langsam in einer beschichteten Pfanne mit etwas Butter braten.
Tipp5
Braten Sie Fleisch und Fisch in einer Mischung aus Butter und Öl im Verhältnis 1:1 an. Ihr Gericht schmeckt dadurch besser und die Butter kann nicht verbrennen, da sie durch das Öl höher erhitzbar ist.
Tipp 6
Gerüche von Knoblauch, Zwiebeln oder Käse kann man mit Hilfe einer Edelstahlseife problemlos von den Händen entfernen. Reinigen Sie ihre Hände ca.30 Sek. unter fließendem kalten Wasser. Durch die Verbindung des Edelstahls, ohne jegliche Hilfe von chemischen Mitteln, werden Ihre Hände geruchsfrei. Bezugsquellen nennt Ihnen der Kochclub.
Tipp 7
Wie erhalte ich beim Kurzgebratenen eine gute Soße? Ganz einfach. Kochen Sie Fischfond, Kalb- oder Geflügeljus etc. vor, füllen Sie sie in Eiskugelbeutel und geben Sie diese ins Gefrierfach. Brechen Sie nach Bedarf Würfel heraus und geben diese in die heiße Pfanne oder Topf. So erhalten Sie eine individuelle selbstgemachte Soße.
Tipp 8
Zucchiniblüten bitte nicht wegwerfen. Sie schmecken gefüllt mit einem leichten Ratatouillegemüse hervorragend und Ihr Gericht sieht zudem noch sehr attraktiv aus. Zucchiniblüten lassen sich dämpfen, braten, grillen und räuchern.
Tipp 8
Aus Paprikagemüse den Ansatz nicht herausschneiden, sondern ausbrechen. Sie haben so mehr Paprikagemüse, weniger Abfall und es geht auch schneller.
Tipp 9
Schneiden Sie im Sommer ihre frischen Kräuter, die Sie übrig haben, klein und vermengen Sie diese mit Butter. So können Sie diese gut aufbewahren und haben für Ihr Fleisch oder Ihren Fisch schnell eine gute Kräuterbuttersoße zubereitet.
Tipp 10
Möchten Sie im Winter auch auf Ihre frischen Kräuter zurückgreifen? Kräuter aus Ihrem Garten kleinschneiden und in Tuberware oder Gefrierbeutel einfrieren. Sie haben so im Winter, wenn die Kräuter teuer und wenig gehaltvoll sind frische Kräuter zur Verfügung. Geben Sie die Kräuter gefroren in Ihre Salatmarinade oder Dressings. Hierzu eignen sich alle nicht winterfesten Kräuter.
Tipp 11
Paprikasalat wird milder, wenn Sie einen geriebenen Apfel dazugeben.
Tipp 12
Tomaten werden bekömmlicher, wenn die Haut entfernt wurde. Hierzu die Tomate kurz in kochendes Wasser halten, in Eiswasser abschrecken und die Haut abziehen.
Tipp 13
Weiße Flecken auf Tafeltrauben sind nicht schlimm. Es ist nur die Feuchtigkeit die auf den Schalen verdunstet ist. Trauben aber auf jeden Fall immer gut mit warmem Wasser abbrausen.
Tipp 14
Kochsalz nicht zu schnell in kochendes Wasser geben, da dies sofort den Topf zum Überkochen bringt.
Tipp 15
Rote Bete beim Schälen nicht verletzen, da sie sonst ausbluten, das heißt es geht nicht nur Farbe sondern auch Aroma verloren.
Tipp 16
Sollte Ihr Kartoffelpüree einmal zu dünn geraten sein, geben Sie einfach etwas fertiges Kartoffelpüreepulver dazu.
Tipp 17
Paprikaschoten kann man besser füllen und fallen beim garen nicht um, wenn sie unten etwas abgeschnitten werden.
Tipp18
Angebrannte Suppe nicht umrühren, sondern sofort in einen anderen Topf geben. Der angebrannte Bodensatz muß im Topf zurückbleiben.
Tipp 19
Wenn etwas versalzen ist:
Bei klaren Suppen mehr Wasser hinein, oder ein rohes Eiweiß in die Brühe quirlen. Das Eiweiß wieder herausnehmen, denn es wird den größten Teil des Salzes an sich gebunden haben.
Bei gebundenen Suppen einfach eine rohe Kartoffel hineinreiben und aufkochen lassen.
Mit vielen frischen Kräutern arbeiten. Apfelessig und Zucker zu gleichen teilen mischen und teelöffelweise ins Kochgut geben, bis das überschüssige Salz neutralisiert ist.
Tipp20
Wenn etwas zu süß geraten ist:
Ein Teelöffel Zitronensaft, eventuell auch Apfelessig. Beides bindet den Zucker und rundet die Speise zusätzlich ab.
Tipp 21
Eigengeschmack bei Speisen können verstärkt werden, indem bei salzigen Speisen oder Soßen eine Prise Zucker und bei süßen Gerichten eine Prise Salz hinzu gefügt wird.
Tipp 22
Sollte Ihre Bratensoße einmal zu blaß geworden sein, rösten Sie in einem extra Topf etwas Mehl mit Butter, oder Sie färben mit Zucker dem sogenannten Zuckercouleur, der nicht mehr süß schmeckt. Einfach langsam Zucker im Topf schmelzen, bis er vom hellen Karamel dunkelbraun wird. Sie können auch mit Sojasoße färben und es gibt der Soße eine zusätzliche Raffinesse.
Tipp 23
Beim Kochen grüner Gemüse einfach eine Messerspitze Natron hinzugeben. Die Kochzeit verkürzt sich und das Gemüse behält besser seine Farbe.
Tipp 24
Geronnene Buttercreme kann gerettet werden, indem Sie die Creme langsam über Wasserdampf glattrühren.
Tipp 25
Zuviel Fett auf der Soße, Eintopf oder Suppe? Eine kleine Schöpfkelle oben das Fett in die Kelle hineinfließen lassen, oder Sie warten bis es abgekühlt ist, dann können Sie das erhärtete Fett im Ganzen abnehmen. Bei sehr wenig Fett können Sie mit Hilfe von Küchenkrepp das Fett abnehmen. Nur das Fett bleibt am Krepp haften. Speisen, wie zum Beispiel ein Eintopf, den Sie ein paar Tage aufbewahren möchten, sollten ihren Fettdeckel unbedingt behalten. Er schützt wie ein Vacuum vor dem Verderben und schließt auch das Aroma mit ein.
Tipp 26
Keine heißen Speisen in den
Kühlschrank stellen. Es erhöht ihren
Stromverbrauch erheblich und durch den
Beschlag des Kondenswassers im
Kühlschrank verderben alle Speisen im
Kühlschrank schneller. Zudem nehmen alle
Speisen den Geruch der warmen Speise an.